Melanie Schellenberg
Administration / Studienbetreuung
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Gute Zäune ergeben gute Nachbarn: Die Bildung innerer Grenzen und Förderung positiver affektiver States als Ich-Stärkungstechniken
Melanie Schellenberg
Administration / Studienbetreuung
3 Tage à 8 Einheiten à 45 min
CHF 990.–
Kurzangebote
IEF-Nord
Bederstrasse 105a
8002 Zürich
Teilnahmebestätigung
Präsenz
| Name | Leitung | Datum | Anmeldung |
|---|---|---|---|
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Entdecke Deine innere Kraft! Ich-Stärkung in der Ego-State-Therapie – Seminar 2 |
Woltemade Hartman |
06.03–08.03.2028
3 Tage à 8 Einheiten à 45 min
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27.02.2028
Anmelden
Plätze verfügbar |
Gute Zäune ergeben gute Nachbarn: Die Bildung innerer Grenzen und Förderung positiver affektiver States als Ich-Stärkungstechniken
Lehrgangsleitung
Woltemade Hartman
Datum
06.03–08.03.2028
Dauer
3 Tage à 8 Einheiten à 45 min
Anmeldeschluss
27.02.2028
Plätze verfügbar
Ich-Stärkung ist ein wichtiger Bestandteil fast aller Psychotherapiemodelle und Behandlungsansätze. Der Begriff wird regelmässig in der Psychotherapie, der klinischen Hypnose, der Medizin sowie in anderen Methoden der Traumabewältigung und -heilung verwendet. Eine wirksame Ich-Stärkung kann eine stärkere psychische Struktur schaffen, zu höherer Reife beitragen und dabei helfen, Entwicklungsstörungen zu bewältigen. Zudem ermöglicht Ich-Stärkung einen besseren Zugang zu inneren Ressourcen, sowohl bewusst als auch unbewusst. Hat eine Ich-Stärkung stattgefunden, fühlt sich der Einzelne in höherem Masse befähigt, den Übergang von Erstarrung und Aktivierung zu konstruktivem Handeln, Flow und Heilung einzuleiten. Der Klient wird mehr Selbstvertrauen haben, mehr Selbstwertgefühl zeigen, sich stärker und widerstandsfähiger fühlen und eher imstande sein, mit den Belastungen des Alltags umzugehen. Diese Workshops sollen Klinikern mit unterschiedlichen theoretischen Orientierungen als praktischer Leitfaden für Ich-Stärkungstechniken dienen und sie mit praxisnahen Techniken für ihre klinische Praxis ausstatten.
Klient:innen beklagen sich oft darüber, dass sie Schwierigkeiten haben, aufgrund fehlender Grenzen ihre intrapsychische Unabhängigkeit im zwischenmenschlichen Verhalten und in Beziehungen aufrechtzuerhalten, deren Ursprung häufig in den sehr frühen Phasen der kindlichen Entwicklung liegt, als der sich entwickelnde Säugling noch nicht gelernt hat, zwischen „Ich“ und „Nicht-Ich“ sowie zwischen dem, was in mir ist und dem, was ausserhalb von mir ist, zu unterscheiden, und zwischen dem Realen und dem Unrealen. Auf dieses Verhalten stossen wir oft bei unseren Borderline-Klient:innen, bei abhängigen, narzisstischen und psychotischen Klienten sowie bei Klienten mit geringen intrapsychischen Grenzen. Solchen Klienten dabei zu helfen, gute intrapsychische wie auch zwischenmenschliche Grenzen zu errichten, ist häufig eine abschreckende Herausforderung, selbst für die kompetentesten und hingebungsvollsten Therapierenden. Das Thema der Entwicklung innerer Grenzen ist untrennbar mit den wesentlichen frühen menschlichen Entwicklungsaufgaben der Trennung und der Individuation/Unabhängigkeit verbunden und ein wesentlicher Bestandteil der Aktivierung innerer Kernkompetenzen, etwa innerer Stärke, innerer Kraft, innerer Liebe und Selbstakzeptanz. In diesem Seminar werde ich praxisnahe Übungen zur Errichtung innerer Grenzen, Bildtechniken zur Umgestaltung der Vergangenheit, die Wiederentdeckung des physischen Körpers und seiner Grenzen, Techniken zur Nährung von Kindheitsbedürfnissen und Wünschen demonstrieren und zeigen, wie man zu Individuation und Unabhängigkeit gelangen kann. Die Notwendigkeit, Liebe in sich selbst zu erleben, ist insbesondere wichtig für KlientInnen, deren frühe Lebenserfahrungen in den Bereichen der Fürsorge, der Internalisierung der Mutter und des Vaters sowie der Entwicklung eines Gefühls der Selbstfürsorge unzureichend waren. Manche Klienten leiden auch unter psychischen und körperlichen Defiziten, die auf einen Mangel an elterlicher Liebe und Zuneigung zurückzuführen sind. In diesem Seminar zeige ich auch, wie positive affektive und korrektive Erfahrungen gefördert werden, etwa die, sich selbst zu nähren und sich auf kreative Weise selbst Mutter und Vater sein zu können, zudem, wie wir ein positives Identitäts- sowie, Bindungsgefühl und die Erfahrung, als Baby gehalten zu werden etc. erschaffen können und dass KlientInnen immer vertrauter damit werden und sich besser fühlen, wenn sie den eigenen Körper berühren und ihn erfahren. Ich zeige, wie man die innere Ressource der Selbstliebe und Selbstakzeptanz findet, und beende das Seminar mit einer praktischen Demonstration der Bilderwelt des inneren Raums, um den intrapsychischen Raum zu erweitern, Nähe und Distanz zu regulieren und das Gewahrsein des eigenen Körpers in Beziehung zur äusseren Realität zu verbessern.
Hinweis: alle Ich-Stärkungsseminare sind unabhängig voneinander buchbar.
Ärzt:innen, Therapeut:innen, Heilpraktiker:innen und alle in Hilfsberufen, sowie Bodytherapeut:innen und Coaches
Das Seminar ist sowohl für Anfänger als auch für erfahrene Therapeuten geeignet und umfasst klinische Demonstrationen.
Klinischer Psychologe und Psychotherapeut
9.30 bis 17 Uhr
Der Vereinsmitglieder-Rabatt ist nur für Mitglieder und beträgt meist 10%.
| Position | Währung | Preis in Schweizer Franken |
|---|---|---|
| Gesamtkosten | CHF | 990.– |
| - Vereinsmitglieder-Rabatt | CHF | 99.– |
| Total (inkl. Kursunterlagen) | CHF | 990.– 891.– |
Kurzangebote (bis und mit 9 Weiterbildungstage): Bis zu 6 Wochen vor Kursbeginn werden Fr. 50.- in Rechnung gestellt. Bei späterer Abmeldung ist der gesamte Betrag geschuldet.
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