Melanie Schellenberg
Administration / Studienbetreuung
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Mit dieser Weiterbildung möchten wir Sie mit einem effizienten Werkzeugkasten ausrüsten, mit dem Sie gut gewappnet für die Arbeit in der sozialpädagogische Familienbegleitung sind.
Melanie Schellenberg
Administration / Studienbetreuung
9 Tage à 8 Einheiten à 45 min
CHF 2970.–
Weiterbildungen
IEF
Schulhausstrasse 64
8002 Zürich
Teilnahmebestätigung
Präsenz
| Name | Leitung | Datum | Anmeldung |
|---|---|---|---|
|
Weiterbildung Sozialpädagogische Familienbegleitung |
Marianne Egloff |
31.08.2026–23.03.2027
9 Tage à 8 Einheiten à 45 min
|
23.08.2026
Anmelden
Plätze verfügbar |
Mit dieser Weiterbildung möchten wir Sie mit einem effizienten Werkzeugkasten ausrüsten, mit dem Sie gut gewappnet für die Arbeit in der sozialpädagogische Familienbegleitung sind.
Lehrgangsleitung
Mélanie Tripod
Datum
31.08.2026–23.03.2027
Dauer
9 Tage à 8 Einheiten à 45 min
Anmeldeschluss
23.08.2026
Plätze verfügbar
• sich vertieft mit Ihrer Rolle in der Familie auseinandersetzen
• systemische, lösungs- und ressourcenorientierte Ansätze kennenlernen
• Situationen aus dem Alltag durchspielen
• Fälle aus der Praxis besprechen
• neue, kreative Fragetechniken einüben
• praktische Übungen ausprobieren
• erprobte Techniken aus der Selbsthypnose und der Meditation anwenden
Tag 1: «So gelingt der Start in die Familie»
mit Richard Jucker
Den Einstieg der Weiterbildung bildet die thematische Verortung der sozialpädagogischen Familienbegleitung: Welche gesellschaftliche Relevanz hat sie, was sind ihre Ziele, ist sie gar eine eigene Disziplin innerhalb der sozialen Arbeit und wo liegt die feine Grenze zwischen übergriffiger Intervention und einer Begleitung auf Augenhöhe? Einen weiteren Schwerpunkt des ersten Moduls setzt das Erstgespräch mit der Familie:
Weshalb ist es so wichtig, Erwartungen, Rollen und Auftrag zu klären und welche
Punkte gilt es hierbei zu beachten?
Weitere Themen sind der Spagat zwischen Transparenz und Schweigepflicht, der Einbezug eines Helfernetzes und mögliche Kooperationen.
Tag 2: «Individuelle Arbeitspunkte erkennen und bearbeiten»
mit Richard Jucker
Für einen guten Start in den Prozess der Familienbegleitung ebenso wichtig ist das Festlegen von beobachtbaren, individuell angepassten und somit erreichbaren Zielen. Dazu braucht es einen breit gefüllten Methodenkoffer und einen sinnvollen Aufbau in der Anwendung einzelner Methoden und Hilfsmittel. Wir beleuchten, wie Sie passende Angebote aus Ihrem Methodenkoffer auswählen, und wirkungsvoll in Ihre Arbeit mit den Familien integrieren können. Gleichzeitig erhalten Sie Anregungen, mit welchen Instrumenten Sie die erzielten
Fortschritte bestmöglich eruieren können.
Tag 3: «Psychische Symptome und Folgen»
mit Monika Ridinger
Depression, Borderline-Störung, Schizophrenie, Suchterkrankung – in der sozialpädagogischen Familienbegleitung stossen Sie unter Umständen auf Menschen, die in einem seelischen Ausnahmezustand leben. In diesem Modul erhalten Sie einen Überblick über verschiedene psychische Krankheitsbilder und Suchterkrankungen sowie ihre Symptome und Auswirkungen. Auf was gilt es bei der Begleitung der Betroffenen zu achten? Wir zeigen Ihnen verschiedene systemische lösungsorientierte Ansätze auf.
Tag 4: «Was unterstützt Kinder von psychisch/suchterkrankter Eltern?»
mit Monika Ridinger
Es werden die Belastungen im familiären System und der kindlichen Entwicklung in Familien mit psychischen Störungen oder Suchterkrankungen dargestellt. Welche Faktoren spielen bei der Aufrechterhaltung der Störungen eine Rolle? Was sind die Folgen innerhalb des Systems? Welche Auswirkungen haben die Belastungen auf die Entwicklung der Kinder und Jugendlichen? Fokussiert werden soll auf die Aktivierung kleiner möglicher Ressourcen bei der Begleitung von derartig belasteten Familien ebenso wie auf «Fallstricke», Hürden und
Grenzen der aufsuchenden Betreuung.
Tag 5: «Begleitung von traumatisierten Menschen»
mit Lucas Maissen
Der Umgang mit (potenziell) traumatisierten Menschen erfordert nicht nur sehr viel Fingerspitzengefühl, sondern auch Fachwissen. In diesem Modul vermitteln wir Ihnen die grundlegenden Kenntnisse über die Ursachen, Hintergründe und Auswirkungen von Traumatisierungen. Sie lernen, Verhaltensweisen von traumatisierten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen zu erkennen und zu verstehen. Nach Abschluss dieses Blocks kennen Sie einige traumapädagogische Haltungen und haben erste Ideen, wie Sie diese in Ihrem Berufsalltag leben können. Sie wissen aber auch, was ein traumaheilendes Milieu ausmacht, wie Sie ein solches gestalten und – was mindestens ebenso wichtig ist – wie Sie bei dieser herausfordernden Arbeit ihre eigene psychische
Gesundheit erhalten.
Tag 6: «Neue Perspektiven durch lösungsorientierte und kreative Techniken»
mit Monika Senn
Kinder oder Eltern mauern im Gespräch, die Diskussion kommt einfach nicht in Gang oder dreht sich nur noch im Kreis, alles droht im Chaos zu versinken oder gar auseinander zu brechen – solche Situationen sind in der sozialpädagogischen Familienbegleitung nicht selten. Für den Umgang damit, geben wir Ihnen kreative und einfache Werkzeuge und Gesprächstechniken in die Hand. Sie erhalten zudem Einblicke in lösungsorientierte Techniken und üben sich in verschiedenen Formen der Gesprächsführung. So gewinnen Sie Sicherheit und neue Perspektiven.
Tag 7: «Psychisch kranke oder suchtkranke Eltern stärken (nach Lenz)»
mit Marianne Egloff
Psychisch kranke oder suchtkranke Eltern können häufig ihre Rolle als Mutter oder Vater nicht mehr adäquat wahrnehmen. Was benötigen sie, um dennoch in ihre elterliche Präsenz hineinzuwachsen, sie aufzubauen und zu verstärken? Wie können wir sie dabei unterstützen, besser mit Emotionen, Verletzungen und Stress umzugehen und ihre Fähigkeiten zur Mentalisierung zu vertiefen? Gemeinsam probieren wir verschiedene Werkzeuge und Übungen aus, die Sie später in Ihrer Arbeit mit geschwächten Eltern direkt einsetzen können. Die Grundlage dafür bieten uns insbesondere die Forschungsarbeiten
und Methoden des Diplom-Psychologen Prof. Dr. Albert Lenz.
Tag 8 + 9: «Mit Selbststärkung die Balance zwischen Nähe und Distanz finden»
mit Ina Hullmann
Die pädagogische Familienbegleitung ist ein Balanceakt zwischen Nähe und Distanz: Einerseits müssen Sie ein Vertrauensverhältnis etablieren, andererseits sich professionell abgrenzen. In diesem Themenblock erfahren Sie, wie Sie Klarheit bezüglich Ihrer Rolle und Position in der Familie gewinnen und wie Sie auch in schwierigen Situationen mit Ihren Emotionen umgehen können. Gleichzeitig üben Sie die Selbstreflexion aus verschiedenen Wahrnehmungsperspektiven und wie Sie Ihre persönlichen Ressourcen aktivieren können. Dabei helfen Ihnen unter anderem verschiedene Techniken der Selbsthypnose und Meditation. Sie lernen beispielsweise, Ihren persönlichen inneren «Safe Place» oder den «inneren Coach» zu etablieren und wie Sie die innere Ordnung zur Selbststärkung und Stabilisierung aufrechterhalten.
Interessierte Personen, die sich in Zukunft vorstellen können in der (als)
Familienbegleitung zu arbeiten oder bereits so arbeiten und ihre Handlungskompetenz erweitern und festigen wollen. Sie kommen aus dem sozialen, pädagogischen oder psychologischen Bereich.
Abschluss auf Tertiärstufe (Hochschule oder Höhere Berufsbildung) bevorzugt im Bereich Soziales, Pädagogik oder Psychologie.
24. Februar 2026
Online
17 bis 18 Uhr
kostenlos
Plätze verfügbar
Bereichsleitung Elterncoaching und Marte Meo
Diplom-Psychologin FSP, Mitglied Gesellschaft für Hypnose Schweiz (GHYPS), Milton Erickson Gesellschaft (MEG), International Society of Hypnosis (ISH), Psychotherapeutin (HeilprG)
Erwachsenenbildner mit eidg. Fachausweis, Sozialarbeiter FH, Supervisor BSO, Transaktionsanalytiker CTA-E
Dipl. klin. Heil- und Sozialpädagoge, Psychologe MSc., Notfallpsychologe
PD Dr. med., Fachärztin Psychiatrie und Psychotherapie, Systemische Paar- und Familientherapeutin
Familienbegleiterin, Primarlehrerin, Naturpädagogin, Ornithologin, Coach
31. August/1. September 2026
26./27. Oktober 2026
7./8. Dezember 2026
1. Februar 2027
22./23. März 2027
CHF 2'970.–
SPF07 Curriculum
PDF-Datei (485 KB)
Bis zu 6 Wochen vor Kursbeginn werden Fr. 50.- in Rechnung gestellt. Bei späterer Abmeldung ist der gesamte Betrag geschuldet. Die Versicherung ist Sache der Teilnehmenden. Das IEF empfiehlt den Abschluss einer Annullationskostenversicherung.
Die Metapher von Wolf und Bär als integraler Bestandteil systemischer Arbeit
Entwicklungsprozesse anregen – eine kompetenzorientierte Beratungsmethode mit Video
Certificate of Advanced Studies IEF, Systemisches Elterncoaching & Marte Meo.
Hypnosystemische Traumatherapie mit inneren Anteilen: Stabilisierung und Verarbeitung bei komplexen Traumafolgestörungen. Weiterbildung in 2 Modulen, einzeln buchbar.
Konflikte als konstruktive Transformationsprozesse nutzen