Ladina Huwyler
Administration / Studienbetreuung
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Wie nutzen wir Gemeinsamkeiten und Unterschiede bei Paaren? Welche Techniken bietet der systemische Ansatz in der Paartherapie und -beratung? Welche Mediationstechniken helfen im Umgang mit Paarkonflikten? Und wie können wir sexualtherapeutisch vorgehen? Die 10-tägige Weiterbildung vermittelt in fünf Modulen fundierte Grundlagen und praxisorientierte Methoden und Konzepte für die herausfordernde therapeutische oder beraterische Tätigkeit mit Paaren.
Ladina Huwyler
Administration / Studienbetreuung
10 Tage à 8 Einheiten à 45 Min
CHF 3300
Weiterbildungen
IEF
Schulhausstrasse 64
8002 Zürich
IEF-Zertifikat
Präsenz
| Name | Leitung | Datum | Anmeldung |
|---|---|---|---|
|
Systemische Paartherapie und -beratung |
Anna Gunsch |
20.11.2026–29.05.2027
10 Tage à 8 Einheiten à 45 Min
|
14.11.2026
Anmelden
Plätze verfügbar |
Wie nutzen wir Gemeinsamkeiten und Unterschiede bei Paaren? Welche Techniken bietet der systemische Ansatz in der Paartherapie und -beratung? Welche Mediationstechniken helfen im Umgang mit Paarkonflikten? Und wie können wir sexualtherapeutisch vorgehen? Die 10-tägige Weiterbildung vermittelt in fünf Modulen fundierte Grundlagen und praxisorientierte Methoden und Konzepte für die herausfordernde therapeutische oder beraterische Tätigkeit mit Paaren.
Lehrgangsleitung
Mélanie Tripod
Datum
20.11.2026–29.05.2027
Dauer
10 Tage à 8 Einheiten à 45 Min
Anmeldeschluss
14.11.2026
Plätze verfügbar
Das Ziel der Paartherapie ist die umfassende Verbesserung und Neugestaltung der Paarbeziehung, sie richtet sich an alle Paare, unabhängig von Alter, Geschlecht, sexueller Orientierung oder aktueller Lebensphase. Grundlegende Paarmuster wie Nähe und Distanz, Macht und Ohnmacht, Verbindlichkeit und Autonomie, Langeweile und Leidenschaft werden thematisiert. In der Paartherapie geht es um die Stärkung der eigenen und der gemeinsamen Ressourcen, um das Finden von Lösungen für aktuelle Aufgaben oder Lebensthemen. Es geht um das Verändern einer einschränkenden Paardynamik sowie um das Erproben und Üben neuer Kommunikations- und Verhaltensweisen im Beziehungsalltag. Wünsche und Visionen, Werte und Sinnfragen der einzelnen Partner:innen sind dabei Wegweiser.
Die systemische Sichtweise bietet zahlreiche Möglichkeiten, wie mit einem Paar Veränderungen auf den Ebenen Verhalten (Kommunikation), Emotionen und Körper (Intimität und Sexualität) initiiert werden können und gleichzeitig die therapeutische Allparteilichkeit gewahrt werden kann. In der Weiterbildung „Systemische Paartherapie und –beratung“ stellt die systemische Betrachtungsweise das Fundament für die Haltung und Steuerung im Umgang mit Paaren dar. Zusätzlich lernen die Teilnehmenden Elemente von anderen therapeutischen Ansätzen kennen, sodass der Individualität jeder einzelnen Person, der Paare und auch der Unterschiedlichkeit der therapeutischen Persönlichkeiten Rechnung getragen werden kann.
Einführung und Grundlagen:
• Konzeptuelle und methodische Grundlagen systemischer Paartherapie
• Akzeptable Aufträge, angemessene Angebote, effektive paartherapeutische Beziehungsgestaltung
• Kränkungen, Anklagen und Schuld in der systemischen Paartherapie
• Konfliktmanagement und Neutralität in der systemischen Paartherapie
Systemische Konzepte und Methoden I:
• Auftrags- und Zielklärung in der Paartherapie – Forschung über Paare nutzbar machen
• Zeit- und Emotionsmanagement – Gemeinsamkeiten und Differenzen (z.B. Religion, Kultur, Geschlecht, Herkunft)
• Neutralität in der Paartherapie – Versteckte Themen in der Paartherapie – Über Sex reden – Phasenmodelle und wie sie uns in der Therapie helfen können
Systemische Konzepte und Methoden II:
• Schriftliche Aufgaben in der Paartherapie: bewahren – akzeptieren – Kompromisse – verändern
• Umgang mit unterschiedlichen Aufträgen: Priorisieren – klug wählen
• Umgang mit Grenzen und deren Überschreiten: die Grenzübung
• Arbeit mit Metaphern
• Skulpturen in der Paartherapie
• Externalisieren
• Methoden zum Perspektivenwechsel: Stuhlarbeit, In den Schuhen des:r anderen
• Timeline gemeinsam legen und Unterschiede eruieren
• u.v.a.m.
Intimität und Sexualität:
• Sexualtherapie als Paartherapie des Begehrens
• Aufrechterhaltungsmuster sexueller Symptome
• Sexuelle Kollusion
• Differenzen des Begehrens
• Ressourcenorientierte Interventionen in der Sexualtherapie
• Das ideale sexuelle Szenario
Trennungsprozesse, mediative Techniken in hochstrittigen Paarsituationen:
• Umgang mit Ohnmacht
• Parteilichkeit
• Die unterschiedlichen Konfliktkulturen in Paarbeziehungen
• Offene und verdeckte Kontoführung: Akzeptanz und Ausgleich unterschiedlicher Leistungen
• Umgang mit Schuld, Scham und Verletzungen
• Abschiede von Träumen und Erwartungen
• Begleitung von Transformationsprozessen: Liebende, Freunde, Fremde?
• Trennungsberatung als besondere Form der Paartherapie
• Getrennt sein und in Kontakt bleiben: die Herausforderung als Eltern
allfällige Änderungen vorbehalten
Psycholog:innen
Psychotherapeut:innen
Fachärzt:innen für Psychiatrie und Psychotherapie
Fachpersonen aus dem psychosozialen Bereich
Mediator:innen mit einer anerkannten systemischen Mediationsausbildung (mindestens 200 Stunden)
Systemische Grundkenntnisse werden vorausgesetzt.
Dr. sc. hum., Diplom-Psychologin
Klinischer Psychologe, Gesundheitspsychologe, Psychotherapeut (Systemische Familientherapie), Lehrtherapeut und Lehrsupervisor
Lic.phil. Fachpsychologin für Psychotherapie FSP, Systemische Supervisorin Systemis, Mediatorin IEF, Integrative Paartherapeutin IBP
Privatdozent Dr.med. Dipl.-Psych.
Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
lic. phil., Fachpsychologe für Psychotherapie FSP
Psychotherapeutin, Lehrtherapeutin
20./21. November 2026 mit Arnold Retzer
15./16. Januar 2027 mit Stefan Geyerhofer
19./20. März 2027 mit Carmen Unterholzer
23./24. April 2027 mit Angelika Eck
28./29. Mai 2027 mit Judith Herren und Thomas Seeholzer
9 bis 17 Uhr
CHF 3'300.–
Ab 12 Wochen bis 6 Wochen vor Beginn einer Weiterbildung sind seitens der Teilnehmenden 50% der Kosten zu tragen, ab 6 Wochen vor Beginn die gesamten Kosten.
Haltungen, Methoden und Kontexte systemischer Supervision: Diese Weiterbildung vermittelt die systemische Theorie und Praxis für Einzel-, Gruppen- und Teamsupervisionen. Im Fokus stehen kontextbezogen die Wechselwirkungen zwischen Person, Rolle, Funktion, Auftrag und Organisation.
Viele neue Handlungsmöglichkeiten für die praktische Arbeit: Diese zwölftägige Weiterbildung stärkt Sie in der therapeutischen und beraterischen Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und ihren Angehörigen.
Grundlagen und Behandlungsideen aus systemischer Sicht
Hypnosystemische Traumatherapie mit inneren Anteilen: Stabilisierung und Verarbeitung bei komplexen Traumafolgestörungen. Weiterbildung in 2 Modulen, einzeln buchbar.
Die Metapher von Wolf und Bär als integraler Bestandteil systemischer Arbeit