Melanie Schellenberg
Administration / Studienbetreuung
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Hypnosystemische Traumatherapie mit inneren Anteilen: Stabilisierung und Verarbeitung bei komplexen Traumafolgestörungen. Weiterbildung in 2 Modulen, einzeln buchbar.
Melanie Schellenberg
Administration / Studienbetreuung
Die Weiterbildung in integrativer systemischer Traumatherapie ist modular aufgebaut und umfasst zwei aufeinander aufbauende Module mit jeweils sechs Weiterbildungstagen. Jedes Modul gliedert sich in drei Zweitagesblöcke. Die Module können unabhängig voneinander besucht werden, wobei Modul I die methodischen und konzeptuellen Grundlagen für Modul II vermittelt. Ein Einstieg direkt in Modul 2 ist nach Nachweis äquivalenter Weiterbildungen möglich.
6 Tage à 8 Einheiten à 45 Minuten / 12 Tage à 8 Einheiten à 45 Minuten (10% Rabatt bei der Buchung beider Module)
CHF 1980.– / CHF 3960.–
Weiterbildung
IEF
Schulhausstrasse 64
8002 Zürich
Teilnahmebestätigung
Präsenz
| Name | Leitung | Datum | Anmeldung |
|---|---|---|---|
|
Modul I & Modul II: Teilearbeit: Integrative systemische Traumatherapie |
Daniel Dietrich |
09.11.2026–18.01.2028
12 Tage à 8 Einheiten à 45 min
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01.11.2026
Anmelden
Plätze verfügbar |
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Modul I: Integrative systemische Traumastabilisierung mit inneren Anteilen |
Daniel Dietrich |
09.11.2026–20.04.2027
6 Tage à 8 Einheiten à 45 min
|
01.11.2026
Anmelden
Plätze verfügbar |
|
Modul II: Integrative systemische Traumaverarbeitung |
Daniel Dietrich |
28.06.2027–18.01.2028
6 Tage à 8 Einheiten à 45 min
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13.06.2027
Anmelden
Plätze verfügbar |
Hypnosystemische Traumatherapie mit inneren Anteilen: Stabilisierung und Verarbeitung bei komplexen Traumafolgestörungen. Weiterbildung in 2 Modulen, einzeln buchbar.
Lehrgangsleitung
Mélanie Tripod
Datum
09.11.2026–18.01.2028
Dauer
12 Tage à 8 Einheiten à 45 min
Anmeldeschluss
01.11.2026
Plätze verfügbar
Hypnosystemische Traumatherapie mit inneren Anteilen: Stabilisierung und Verarbeitung bei komplexen Traumafolgestörungen. Weiterbildung in 2 Modulen, einzeln buchbar.
Lehrgangsleitung
Mélanie Tripod
Datum
09.11.2026–20.04.2027
Dauer
6 Tage à 8 Einheiten à 45 min
Anmeldeschluss
01.11.2026
Plätze verfügbar
Hypnosystemische Traumatherapie mit inneren Anteilen: Stabilisierung und Verarbeitung bei komplexen Traumafolgestörungen. Weiterbildung in 2 Modulen, einzeln buchbar.
Lehrgangsleitung
Mélanie Tripod
Datum
28.06.2027–18.01.2028
Dauer
6 Tage à 8 Einheiten à 45 min
Anmeldeschluss
13.06.2027
Plätze verfügbar
Durch die Weiterbildung in integrativer systemischer Traumatherapie sollen die Teilnehmenden befähigt werden, Menschen mit komplexen Traumafolgestörungen zu stabilisieren und zugrundeliegende Traumatisierungen zu verarbeiten. Die Teilnehmenden erlernen und vertiefen dafür Ihre Kompetenz in hypnosystemischen Methoden, Klopftechniken, der Arbeit mit inneren Anteilen und Methoden der bilateralen Stimulation.
Die Weiterbildung in integrativer systemischer Traumatherapie ist modular aufgebaut und umfasst zwei aufeinander aufbauende Module mit jeweils sechs Weiterbildungstagen. Jedes Modul gliedert sich in drei Zweitagesblöcke. Die Module können unabhängig voneinander besucht werden, wobei Modul I die methodischen und konzeptuellen Grundlagen für Modul II vermittelt. Ein Einstieg direkt in Modul 2 ist nach Nachweis äquivalenter Weiterbildungen möglich.
Die Weiterbildung richtet sich an Psychotherapeut:innen (auch in Ausbildung) und Psychiater:innen, die ihre Kompetenzen in der Arbeit mit Menschen mit komplexen Traumafolgestörungen erwerben und vertiefen wollen. Eigene Fragestellungen, klinische Erfahrungen und Fallbeispiele der Teilnehmenden sind integraler Bestandteil aller Module und eine Bereitschaft sich selber, die eigene Rolle und die eigenen Anteile zu reflektieren wird vorausgesetzt.
• Verständnis zentraler Konzepte der integrativen systemischen Traumastabilisierung
• Kenntnis grundlegender Ego-State- und Anteilemodelle
• Differenzierte Wahrnehmung innerer Persönlichkeitsanteile
• Stärkung des erwachsenen, kompetenten Anteils
• Ressourcenorientierte Anwendung hypnosystemischer Methoden
• Sicherer Einsatz von Imagination und Externalisierung
• Förderung von Selbstregulation und Affektstabilisierung
• Arbeit mit emotional belasteten und konflikthaften Anteilen
• Umgang mit inneren Kritiker:innen und kontrollierenden Anteilen
• Einbezug somatischer Marker in die Anteilearbeit
• Anwendung von Klopftechniken zur Affektregulation
• Reflexion des eigenen Anteilesystems und der eigenen therapeutischen Rolle
• Einschätzung von Stabilität und Indikation für Traumakonfrontation
• Strukturierte Planung traumatherapeutischer Prozesse
• Wahl des geeigneten Zeitpunkts für Traumaverarbeitung
• Integration systemischer und hypnosystemischer Konzepte in der Traumakonfrontation
• Anwendung bilateraler Stimulation in der Traumakonfrontation
• Nutzung von Bildschirmtechnik und Klopftechniken
• Einbindung innerer Anteile in Verarbeitungsprozesse
• Behandlung komplexer PTBS
• Umgang mit Verarbeitungsblockaden und Dissoziation
• Arbeit mit präverbalen Traumatisierungen
• Vertiefte Arbeit mit kontrollierenden und schützenden Anteilen
• Durchführung Traumaverarbeitung bei dissoziativen Symptomen
• Integration der erlernten Methoden in die eigene klinische Praxis
Integrative systemische Traumastabilisierung mit inneren Anteilen
Modul I vermittelt fundierte Kompetenzen zur therapeutischen Arbeit mit inneren Anteilen im ambulanten und stationären Setting. Der Fokus liegt auf der differenzierten Wahrnehmung, Aktivierung und Integration innerer Persönlichkeitsanteile unter Einbezug hypnosystemischer Konzepte. Die Teilnehmenden erweitern ihre Fähigkeit, therapeutische Prozesse stabilisierend, ressourcenorientiert und entwicklungsfördernd zu gestalten. Dabei werden sowohl grundlegende Modelle der Ego-State-Therapie als auch deren Anwendung in komplexeren klinischen Situationen erarbeitet. Die Weiterbildung legt besonderen Wert auf die sichere therapeutische Haltung, die Förderung eines positiven Selbstumgangs sowie auf die Übertragbarkeit der Methoden in den eigenen Berufsalltag. Die Selbsterfahrung mit dem eigenen Anteilesystem spielt dabei eine zentrale Rolle.
Tag 1 bis 2: Grundlagen der Arbeit mit inneren Anteilen
In diesem ersten Block stehen die Einführung und das praktische Einüben zentraler Konzepte der Anteilearbeit im Vordergrund. Imaginative und externalisierende Verfahren werden genutzt, um innere Anteile differenziert wahrnehmbar zu machen und den erwachsenen kompetenten Anteil von Klient:in und Therapeut:in zu stärken. Hypnosystemische Methoden werden ressourcenorientiert angewendet und an die Vorerfahrungen der Teilnehmenden angebunden.
Lernziele und Inhalte:
• Integration von Ego-State- und Anteilemodellen in die (hypno)systemische Therapie
• Theoretische Grundlagen der Ego-State-Therapie und verwandter Anteilemodelle
• Anwendung stabilisierender Techniken wie Imagination und Externalisierung
• Förderung von Selbstwahrnehmung und innerer Orientierung
• Stärkung von Ressourcen, Selbstfürsorge und Selbstregulation
• Entwicklung eines konstruktiven und wertschätzenden Selbstumgangs
Tag 3 bis 4: Arbeit mit emotional belasteten und konflikthaften Anteilen
Dieser Block vertieft die Arbeit mit inneren Anteilen, die mit intensiven Affekten, inneren Konflikten oder traumatischen Erfahrungen verbunden sind. Die Teilnehmenden lernen, solche Anteile sicher zu begleiten, ihre Funktion zu verstehen und Entwicklungsprozesse anzuregen. Konzepte der strukturellen Dissoziation werden eingeführt und auf die klinische Praxis bezogen.
Lernziele und Inhalte:
• Vertiefte Anwendung von Anteilemodellen in emotional komplexen Situationen
• Begleitung innerer Anteile in heilsame innere Landschaften
• Arbeit mit inneren Kritiker:innen und und kontrollierenden Anteilen
• Entwicklungsperspektiven und langfristige Therapieprozesse mit Ego-States
• Umgang mit traumabezogenen und dissoziativen Anteilen
• Erweiterung der Sicherheit im Einsatz von Imaginationen, Externalisierungen
• Fallarbeit, Supervision und Einbringen eigener klinischer Fragestellungen
Tag 5 bis 6: Traumastabilisierende Techniken in der Anteilearbeit
Der abschliessende Block von Modul I fokussiert auf die Arbeit mit somatischen Markern und affektregulierenden Techniken unter Berücksichtigung innerer Anteile. Hypnosystemische und traumatherapeutische Konzepte werden praxisnah eingeübt. Der zweite Tag ist dem Transfer des Gelernten sowie der Fallsupervision gewidmet.
Lernziele und Inhalte:
• Anwendung der Tresortechnik in der Arbeit mit inneren Anteilen
• Einführung in ausgewählte Elemente der Trauma-DBT
• Klopftechniken zur Affektregulation unter Berücksichtigung von Anteilestrukturen
• Handlungsfähigkeit im Umgang mit psychosomatischen und somatopsychischen Symptomen
• Vertiefung der therapeutischen Haltung bei hoher emotionaler Aktivierung
• Supervision eigener Fälle und gezielte Praxisreflexion
Integrative systemische Traumaverarbeitung
Modul II vermittelt ein integratives traumatherapeutisches Vorgehen, das systemische und hypnosystemische Konzepte mit neurobiologischen Erkenntnissen verbindet. Die Teilnehmenden lernen, traumatherapeutische Interventionen differenziert zu planen und durchzuführen sowie verschiedene Methoden gezielt miteinander zu kombinieren. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Arbeit mit inneren Anteilen bei komplexen Traumafolgestörungen und dissoziativen Strukturen.
Tag 7 bis 8: Vorbereitung und Planung der Traumakonfrontation
Dieser Block widmet sich zunächst den Voraussetzungen und der sorgfältigen Planung traumatherapeutischer Prozesse. Die Wahl des geeigneten Zeitpunkts sowie die Beurteilung von Stabilitätskriterien stehen im Mittelpunkt. Eine Methodik zur Verarbeitung von traumatischen Erinnerungen wird eingeübt.
Lernziele und Inhalte:
• Einschätzung von Stabilität und Indikation für Traumakonfrontation
• Wahl des geeigneten Zeitpunkts für konfrontative Interventionen
• Einbindung systemischer und hypnosystemischer Konzepte in die Traumatherapie
• Strukturierte Planung von Traumaverarbeitungs-Prozessen (bei PTBS und kPTBS)
• Üben der Kombination von bilateraler Stimulation, Bildschirmtechnik, Klopftechniken und Anteilearbeit in der Traumakonfrontation.
Tage 9 bis 10: Behandlung komplexer PTBS unter Einbezug innerer Anteile
In diesem Block steht die praktische Durchführung traumatherapeutischer Interventionen bei komplexer PTBS im Vordergrund. Unterschiedliche Methoden werden kombiniert und auf komplexe Settings angewendet und die traumaverarbeitende Methodik wird vertieft.
Lernziele und Inhalte:
• Durchführung traumatherapeutischer Behandlungen bei komplexer PTBS
• Arbeit mit inneren Anteilen bei Verarbeitungsblockaden und dissoziativen Mechanismen
• Strategien zur Behandlung von präverbalen Traumatisierungen
• Reflexion eigener Behandlungsstrategien anhand von eigenen Fällen
Tage 11 bis 12: Dissoziative Symptome und fortgeschrittene Traumaverarbeitung
Der letzte Block fokussiert auf die Traumaverarbeitung bei Patient:innen mit dissoziativen Symptomen und Anteilen. Die Arbeit mit kontrollierenden Anteilen wird vertieft und auf eigene Fälle angewendet. Das ARCHITECTS-Modell nach Paulsen wird eingeführt und praxisnah vermittelt.
Lernziele und Inhalte:
• Traumatherapie bei dissoziativen Symptomen und dissoziativen Anteilen
• Vertiefte Arbeit mit kontrollierenden und schützenden Anteilen in der Traumakonfrontation
• Anwendung des ARCHITECTS-Modells nach Paulsen
• Integration der gelernten Methoden in die eigene klinische Praxis
Die Weiterbildung richtet sich an Fachpersonen aus der Therapie, insbesondere an: Psycholog:innen, Psychiater:innen, Psychotherapeut:innen und weiteren therapeutisch tätigen Fachpersonen.
Abschluss einer staatlichen anerkannten Hochschule (Master) in Psychologie oder Medizin sowie Nachweis einer therapeutischen Tätigkeit.
Ein Einstieg direkt in Modul 2 ist nach Nachweis äquivalenter Weiterbildungen möglich.
Über die Zulassung entscheidet die Studienleitung.
Modul I
Mo./Di., 9./10. November 2026
Mo./Di.,18./19. Januar 2027
Mo./Di., 19./20. April 2027
Modul II
Mo./Di., 28./29. Juni 2027
Mo./Di., 4./5. Oktober 2027
Mo./Di., 17./18. Januar 2028
9.30 bis 17 Uhr
CHF 1'980.–
CHF 1'980.–
Ermässigung von 10 %, wenn Sie beide Module gleichzeitig buchen. Nicht kumulierbar mit anderen Rabatten.
| Position | Währung | Preis in Schweizer Franken |
|---|---|---|
| 12 Tage | CHF | 3'960.– |
| - Rabatt | CHF | 396.– |
| Total (inkl. Kursunterlagen) | CHF | 3'960.– 3'564.– |
• Interaktiver Methodenmix mit hohem Praxisanteil
• Theorie-Inputs, die direkt in praktische Übungen überführt werden
• Anpassung der Seminarinhalte an die Themen der Teilnehmenden
• Imaginative und körperorientierte Übungen
• Demonstrationen, Live-Arbeit, Kleingruppensequenzen
• Arbeiten mit eigenen Themen und Anteilen der Teilnehmenden
• Ressourcenaktivierung und Selbsterfahrung als zentrale Lernkomponente
Dietrich, D. J. (2016). So gelingen Veränderungen! Vandenhoeck & Ruprecht.
Fritzsche, K. (2020). Ego-State-Therapie bei Traumafolgestörungen. Carl-Auer Verlag GmbH.
Schwartz, R. C. (2011). Systemische Therapie mit der inneren Familie Klett-Cotta
Zanotta, S. (2022). Wieder ganz werden: Traumaheilung mit Ego-State-Therapie und Körperwissen (3. Aufl.). Carl-Auer Verlag GmbH.
Ab 12 Wochen bis 6 Wochen vor Beginn einer Weiterbildung sind seitens der Teilnehmenden 50% der Kosten zu tragen, ab 6 Wochen vor Beginn die gesamten Kosten.
Hypnosystemische Konzepte, Haltungen und Methoden, die sich symptomspezifisch als besonders hilfreich zum Aufbau von Kompetenzerleben und der Entwicklung lösungsförderlichen Verhaltens erweisen.
Ein neuer Ansatz zur Traumabewältigung
Die Metapher von Wolf und Bär als integraler Bestandteil systemischer Arbeit
Konflikte als konstruktive Transformationsprozesse nutzen