Das bedeutet für uns, dass es für die Unterstützung von Familien nicht Einzelpersonen, sondern ein gutes, interdisziplinäres Zusammenspiel braucht. Und wo etwas zusammenkommt, fliesst gewöhnlich Energie. So der Grundgedanke des „Kraftwerks Familie“.
An der Tagung ist tatsächlich viel Energie geflossen – zum Beispiel im Referat von Eia Asen zur Multifamilientherapie mit vielen praktischen Beispielen oder im Referat von Sammy Frey, der aus seinem Alltag als Schulbegleiter berichtete. Im Gespräch zwischen Raymund Solèr und Monika Holzer, welche die Stelle für Mediation im Jugendstrafverfahren der Zürcher Direktion der Justiz leitet und im Referat von Verena Karl und Eduard Sadžakov zum Thema Neurodiversität begegneten wir vielen vernetzten, kreativen und systemischen Konzepten und Herangehensweisen, um belastete Familien zu unterstützen.
In den Workshops wurden bestehende Projekte vorgestellt, welche Familien ganz konkret im Alltag unterstützen – vom offenem Begegnungsort für Familien mit kleinen Kindern bis zur Mediation im Jugendstrafbereich, von Multifamiliengruppen für Familien mit Migrationserfahrung bis zum Aufbau einer Fachstelle für Kindesschutz, von Schulbegleitung bis zu Patchwork-Familien.