Wie würdest du deine persönliche Entwicklung in den 16 Jahren am IEF beschreiben?
Da ich zu Beginn im Sekretariat alleine war, musste ich erst mal lernen mir selber zu helfen. Wichtig für mich war es zu erkennen, dass Management eigentlich bedeutet, die Sache an die Hand zu nehmen. Das habe ich dann auch gemacht und entsprechende Weiterbildungen besucht. In der Zwischenzeit sind wir im Sekretariat ein gutes Team. Gerade in der Pandemiezeit war ich sehr froh, dass mich die jüngere Generation durch den Technikdschungel geführt hat. Es tut mir auch gut, die Verantwortung, die manchmal auch eine Last sein kann, zu teilen und sie jetzt auf meine Pensionierung hin langsam zu übergeben. Es ist wirklich wertvoll in einem Betrieb zu arbeiten, in dem alle die Unternehmenskultur mitgestalten. Jede Person, die neu ins Team kommt, bringt das Gefüge ein bisschen in Bewegung und es muss neu ausgerichtet werden. So hat sich auch meine Arbeit immer wieder verändert. Ich glaube, das war der Grund dafür, dass ich mich am IEF so lange so wohl gefühlt habe.
Weisst du bereits, was du nach deiner Pensionierung machen möchtest?
Ich bin sehr gespannt auf den neuen Lebensabschnitt. Ich habe mich bei der Blindenhundeschule Allschwil für einen Patenhund angemeldet und werde einen Welpen zum Junghund begleiten. Danach übernimmt die Schule die Ausbildung des Hundes zum Begleithund. Auf diese neue Aufgabe freue ich mich sehr, auch wenn ich weiss, dass es ganz schlimm sein wird, wenn ich ihn oder sie im Alter von etwa 18 Monaten wieder an die Schule abgeben muss.
Auf jeden Fall wünsche ich allen rund ums IEF eine gute Zeit und sage dann im Dezember Adieu …
Das Gespräch wurde im IEF Magazin Nr. 17 im Herbst 2023 publiziert.